Dr. Frauke Meyer - Emotionscoaching & mehr

"Wir sehen die Welt nicht so, wie sie ist, sondern so, wie wir sind."  Anais Nin

Erlebe ... 

... Abbau von Unsicherheiten
... Stärkung des inneren Teams
... Leistungscoaching
... Persönlichkeitsentwicklung
... Systemstruktur-Aufstellungen
... Resilienz & Stressregulation

Mögliche Themen und Anwendungsbereiche

Verarbeitung von Stresserlebnissen

Stresserlebnisse, also Erlebnisse mit hoher emotionaler Intensität, hinterlassen Spuren (in Form neuronaler Netzwerke) in unserem Gehirn. Bedingt durch ein zu hohes Arousal in solch einer Situation schaltet unser Gehirn in unbewusste Kampf-Flucht-Reaktionen ("Fight, Flight, Freeze").  Dadurch kann es dazu kommen, dass wir nicht mehr in der Lage sind, unsere Emotionen zu regulieren (wir beispielsweise in starke Angst oder Wut verfallen) -  oder andersrum, dass unser System abschaltet (wir verspüren emotionale Leere). In beiden Zuständen ist die Emotionsregulation und -verarbeitung gestört, wodurch Emotionen sozusagen im System feststecken bleiben und es so chronisch blockieren können. Aufgrund der hohen emotionalen Intensität speichert unser Gehirn das Erlebnis mit den dazugehörigen empfangenen äußerlichen und innerlichen Reizen in Assoziation mit den in dem Moment erlebten unangenehmen Emotionen ab (Assoziationskomplex).

Kommen wir nun im Laufe unseres Lebens in eine Situation, die der in unserem Gehirn abgespeicherten Stresssituation hinreichend ähnelt, werden diese unangenehmen Emotionen, z.B. Angst, erneut aktiviert, auch wenn in der neuen Situation eigentlich gar keine Gefahr besteht. Hier kommt es also zu dem Phänomen "klare Sicht  - gefühlte Barriere": Wir wissen, dass wir beispielsweise rein rational betrachtet gar keine Angst vor der Prüfung oder dem Hund haben müssten (klare Sicht), spüren aber dennoch Furcht, die unsere Leistungsfähigkeit und unser Wohlbefinden blockiert (gefühlte Barriere). Unsere Emotion Angst ist in diesem Moment also nicht mehr in der Lage das dahinterliegende Bedürfnis nach Sicherheit zu erfüllen. Da wir ja schon WISSEN, dass wir eigentlich keine Angst haben müssten, diese aber trotzdem spüren, kann es an dieser Stelle schwierig sein, das Problem mit reinem Nachdenken oder anderen rationalen Lösungsstrategien zu beheben.

Im Rahmen eines Emotionscoachings identifizieren wir die empfundene Blockade und lösen sie durch gezielte Problemaktivierung und Techniken zur Emotionsregulation. Auf diese Weise ermöglichen wir in einem für das Problem neuen, aber gleichzeitig sicheren Kontext in Kombination mit einer punktgenauen Förderung der Emotionsregulation das Umlernen in unserem Stressnetzwerk. In unserem Erlebnis- und Wissensgedächtnis werden in Folge dieser Erfahrung die Reize neu verknüpft. Das Gehirn lernt: „Ah, ich muss mich bei diesem Reiz also gar nicht gestresst fühlen, ich darf in Kontakt mit meinen Ressourcen sein.“ Durch die neue Lernerfahrung werden die alten stresserzeugenden Emotionsspuren in ressourcenkreierende neuronale Pfade umgeschrieben.

Klarheit und Stärkung bei inneren Konflikten

Menschen streben nach innerer Konsistenz – einem Zustand, in dem unsere neurobiologischen Grundmotive ausbalanciert sind. Ein subjektives Gefühl der inneren Inkonsistenz weißt darauf hin, dass wir unsere motivationalen Ziele verfehlen. 

Ein Gefühl der Inkonsistenz kann entstehen, wenn wir es nicht schaffen, ein uns wichtiges Ziel zu erreichen. Wir möchten beispielsweise öfters Sport machen, tun es aber nicht. Oder wir möchten dieses Mal rechtzeitig mit dem Lernen für die Prüfung anfangen, schieben es aber wieder bis auf den letzten Drücker vor uns her.

Ein weiterer Grund für eine empfundene innere Inkonsistenz ist das Vorhandensein von zwei gegensätzlichen motivationalen Zielen. Wir möchten beispielsweise in Konfliktsituationen ruhig und gelassen bleiben, erheben dann aber doch irgendwann unsere Stimme, um uns durchzusetzen. Wir streben einerseits nach Selbstverwirklichung in der Karriere, haben aber andererseits auch ein tiefes Bedürfnis (und auch eine bestimmte Vorstellung davon, was es bedeutet) eine gute Mutter zu sein. Egal welches Ziel sich in weitreichenden Entscheidungen oder auch in alltäglichen Situationen durchsetzt, wir haben meist in beiden Fällen ein schlechtes Gewissen und sind mit dem Ergebnis selten zufrieden.

Emotionscoaching hilft, als belastend empfundene innere Konflikte und damit verbundene emotionale Blockaden sowie hindernde Überzeugungen aufzudecken und zu lösen.

  • Hilfe bei der Entscheidungsfindung
  • Veränderung negativer (als unkontrollierbar empfundener) Verhaltensmuster
  • "Inneren Schweinehund" überwinden
  • Auflösung von einschränkenden Glaubenssätzen
  • Generative Stärkung der inneren Einheit/des inneren Teams

Regulation von übermäßigem Genuss

Vielen Menschen fällt es immer schwerer, genug von den Emotionen zu erleben, die ihrem emotionalen und motivationalen Gleichgewicht entsprechen. Dadurch kann es zu sogenanntem Emotionshunger kommen. 

Auf der Suche danach, unsere emotionalen Bedürfnisse hinter diesem Hunger zu stillen, kann es passieren, dass wir hierzu im Laufe unseres Lebens dysfunktionale Strategien entwickeln. Dysfunktional, weil sie nicht zu einer nachhaltigen Befriedigung des hinter der Emotion stehenden Bedürfnisses führen. 

Werbung spricht beispielsweise gezielt unsere neurobiologischen Grundmotive an. Durch klassische Konditionierung kann es dann zu einer neuronalen Kopplung zwischen der Emotion (z.B. Entspannung) und dem Genussverführer (z.B. Schokolade) kommen. In einer Gesellschaft, in der wir überflutet sind von Belohnungsreizen ist unser evolutionär auf Mangel geprägtes Belohnungssystem zudem zunehmend überfordert. 

Wir essen oder shoppen beispielsweise, um Entspannung oder Freude zu empfinden, wenn wir einen emotionalen Trigger, wie Trauer oder Ärger verspüren. Je häufiger die Wiederholung dieser Reaktion auf den Trigger, desto höher ist die Chance, dass wir eine Gewohnheit ausbilden und desto stärker wird die neuronale Vernetzung. Je länger die Gewohnheit besteht, desto autonomer verläuft diese. Hinzu kommt, dass sich Genuss nicht undendlich steigern lässt, da durch die Funktionsweise unseres Belohnungssystems Gewöhnungseffekte eintreten.

Gewohnheiten zu durchbrechen kann herausfordernd sein, da wir aus den über lange Zeit gebildeten und unbewusst angesteuerten neuronalen Gewohnheitsbahnen ausbrechen müssen.

Emotionscoaching hilft, die "emotionalen Mogelpackungen" zu entzaubern und die neuronalen Kopplungen zu lösen.

  • emotionales Essen, Heißhungerattacken
  • übermäßiger Handy- oder Social Media-Konsum
  • übermäßiges Arbeiten
  • emotionale Komponenten des Rauchens
  • übermäßiges Kaufen
  • weiteres unerwünschtes Konsumverhalten

Systemische Blockaden lösen

Sowohl einzelne Erlebnisse als auch das allgemeine Interaktionsklima in der Ursprungsfamilie beeinflusst, welche Verhaltens-, Gedanken-, und Gefühlsmuster wir entwickeln. Manche dieser Muster können sich in späteren Lebensabschnitten (z.B. in der Jugend oder im Erwachsenenalter) als Grenzen für die Entfaltung auf persönlicher, beruflicher oder sozialer Ebene erweisen.

Mit Hilfe einer imaginativen Systemstruktur-Aufstellung decken wir einschränkende Muster auf bearbeiten sie auf emotionaler Ebene. Der Vorteil einer imaginativen Aufstellung ist, dass wir mit einem vorgestellten Raum arbeiten, in dem die für das individuelle Anliegen relevanten Systemelemente (Personen, Dinge, Ziele, Werte, Persönlichkeitsteile) so aufgestellt werden können, dass die Aufstellung der Beziehungsdynamik der Elemente zueinander entspricht. So sind die Systemelemente individuell gestaltbar und veränderbar und die Aufstellung kann in einem 1:1 Coaching erfolgen.

Neben Vergangenheitsaufstellungen sind auch Gegenwarts- oder Zukunftsaufstellungen möglich, um Stress im inneren System oder systemische Veränderungsblockaden zu lösen.

 

Für (werdende) Mütter und Väter

Als werdene Eltern stehen uns eine Menge Änderungen und Herausforderungen bevor. So kann die bevorstehende Geburt neben Gefühlen von Vorfreude, Neugierde und Euphorie auch von Unsicherheiten oder Ängsten begleitet sein, die durch den Abbau emotionaler Blockaden und eine gezielte Ressourcenstärkung gelöst werden können. 

Die Geburt eines Kindes und die Integration dieses kleinen geliebten Wesens in den Familienalltag wird von vielen Eltern als eine der größten Veränderungen in ihrem Leben beschrieben. Beziehungsdynamiken und Prioritäten ändern sich, neue, unbekannte Gefühle kommen auf, Verantwortung und Vorbildfunktion wird übernommen, der Begriff Zeitmanagement bekommt eine völlig neue Bedeutung. Du lernst dein Kind mit seiner ganz eigenen Persönlichkeit, dich selbst als Elternteil und deine:n Partner:in als Elternteil kennen.

Emotionscoaching ist eine wertvolle Unterstützung auf dieser wundervollen, aber auch herausfordernden Reise.

  • Emotionale Geburtsvorbereitung 
    • Ressourcen wie Sicherheit, Zuversicht und Gelassenheit stärken 
    • Ängste abbauen vor der ersten Geburt 
    • Verarbeitung von schwierigen Geburtserlebnissen
  • Vorbereitung auf die und Zurechtfinden in der neuen Rolle als Mutter/Vater
    • Wiedererleben der eigenen Kindheit durch die Begleitung deines Kindes durch seine Entwicklungsphasen
    • Veränderung der Partnerschaft
    • Klarheit der eigenen Wünsche in Bezug auf die Aufteilung der Care- und Erwerbsarbeit und die Priorisierung von Familie versus Karriere
    • Identitätsentwicklung: Annahme der Elternrolle
  • Umgang mit körperlichen Veränderungen während und nach der Schwangerschaft
  • Probleme, wie Störgefühle oder empfundene innere Blockaden, beim Beziehungsaufbau zu deinem Kind
  • Emotionale Herausforderungen in der postpartalen Phase, wie Babyblues
  • Herausforderungen in der Erziehung: für eine liebevolle und beständige (emotionale) Begleitung deines Kindes
    • Deine eigenen Emotionen, wie Ärger oder Unsicherheit effektiv regulieren
    • Emotionen deines Kindes erkennen, um sie für dein Kind benennen und koregulieren zu können
    • Klarheit erlangen über deine Werte und Ziele

 

Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Auch auf Englisch und Spanisch möglich.

Online oder vor Ort in Aachen.

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Kontakt

Frauke Meyer - Emotionscoaching & mehr

Telefon: +49 176 56041248

E-mail: hallo@fraukemeyer.coach

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